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11.05.2017

Syntagma tritt DCW bei

Syntagma ist der renommierten Deutsch-Chinesischen Wirtschaftsvereinigung mit Sitz in Köln beigetreten.
Durch die langjährige Chinakompetenz und den Schwerpunkt Kommunikation für High-Tech/IT-, Wirtschafts- und Finanzthemen kann Syntagma in dieser Vereinigung deutscher und chinesischer Unternehmen einen wertvollen Beitrag zur Begleitung und Ermöglichung deutsch-chinesischer Kooperationen leisten.

28.03.2017

Patent News – China modernisiert Patentrecht

China baut IP-Schutz aus.

China unternimmt derzeit weitreichende Anstrengungen zugunsten eines umfassenderen Schutzes des geistigen Eigentums. Dies geht mit einer Stärkung des IP-Rechts einher, da es mehr an international geltende Gepflogenheiten angepasst wird, was auch für ausländische bzw. deutsche Unternehmen von Vorteil ist.

Dahinter steht die gezielte Weiterentwicklung Chinas weg von der reinen „Werkbank“ der Welt hin zu einem Land mit hoher technologischer Entwicklungskompetenz. Dies basiert auf der langfristig angelegten Strategie „Made in China 2025“ und der besonderen Würdigung von Innovationen und Schlüsseltechnologien im aktuellen Fünf-Jahres-Plan.

Die hohe Relevanz des Themas zeigt sich auch darin, dass nun Anfang 2017 der aktuelle Fünf-Jahres-Plan erstmals um einen Plan für den nationalen IP-Schutz und die IP-Nutzung mit Zielvorgaben für die Jahre 2016 – 2020 ergänzt wurde.

Geistiges Eigentum soll besser geschützt und genutzt werden. Verletzungen sollen stärker geahndet werden. Erst vor kurzem hat Cao Jianming, Generalstaatsanwalt der Obersten Volksstaatsanwaltschaft, für 2017 angekündigt, Verletzungen der Marktordnung, IPR-Verletzungen und den Missbrauch staatlicher Gelder verstärkt zu ahnden.

Laut dem 13. Fünf-Jahres-Plan die Zahl der PCT-Anmeldungen bis 2020 auf 60.000 steigen, gegenüber 30.000 im 12. Fünf-Jahres-Plan. Das durchschnittliche Umsatzwachstum bei IP-Serviceleistungen wird mit 20% pro Jahr angesetzt.
Bereits für 2016 stieg die Zahl der chinesischen PCT-Anmeldungen auf 43.168, im Vergleich zu 29.839 im Jahre 2014.

Ebenso wurde die Marke von über 1 Million inländischer Patentanmeldungen in China überschritten. Damit liegt China an dritter Stelle hinter den USA und Japan.

Ferner wurden 2016 an die 3,7 Milliarden Markenzeichen eingetragen. Damit führt China weltweit das 15. Jahre in Folge.

Aktuelle Reformen im chinesischen Patentrecht

Für ausländische bzw. deutsche Unternehmen mit Patenten und Geschmacksmustern bedeutet dies konkret Verbesserungen beim Schutz des geistigen Eigentums und bei Geschmacks-/Gebrauchsmustern. Es ist ein Zeichen für die technologische und patentrechtliche Weiterentwicklung, dass nun auch verstärkt Streitigkeiten rein zwischen chinesischen Patentinhabern verhandelt werden.

Was ist neu?

Ausbau des IP-Schutzes: Der IP-Schutz soll ausgebaut werden. Weitere IPR-Servicezentren sollen eingerichtet werden, um die Patentprüf- und Zulassungsprozesse zu beschleunigen.

Spezielle IP-Gerichte in Beijing, Shanghai und Guangzhou: Im Jahr 2014/2015 wurde drei auf gewerblichen Rechtschutz spezialisierte IP-Gerichte in Beijing, Shanghai und Guangzhou ins Leben gerufen. Sie sind als erste Instanz für zivil- als auch verwaltungsrechtliche Verfahren des gewerblichen Rechtschutzes, wie Patent-, bestimmte Marken- und Urheberrechtsstreitigkeiten zuständig.

Beklagte Partei muss kooperieren: Bei Patentverletzungsklagen sollen Verfahren beschleunigt und Beweise einfacher erbracht werden, wozu jetzt auch die Mitwirkung des Beklagten eingefordert wird. Früher ging dies oft zu Lasten des Klägers, da sich der Beklagte häufig weigerte, die erforderlichen Unterlagen herauszugeben und dies keine Konsequenzen für den Beklagten hatte.

Schadensersatzsummen stark erhöht: Ebenso wurden die Summen für Schadensersatz nach oben angepasst. Bei vorsätzlicher Patentverletzung kann der Schadensersatz auf das bis zu Dreifache des tatsächlichen Schadens steigen.

Internet-Anbieter sind nun für angebotene Produktfälschungen verantwortlich: Gesamtschuldnerische Haftung von Internet-Service-Providern beim Angebot von ein Patent verletzenden Waren über das Internet. Der Service-Provider muss das Angebot solcher Waren unterbinden. Falls er dem nicht nachkommt, und die Waren weiter erhältlich sind, ist er dafür vollumfänglich haftbar.

Teile von Produktdesign schützbar: Schärfer wird nun auch gegen Produktkopien vorgegangen. Eine wichtige Neuerung bei Geschmacksmustern ist, dass nun Teile eines Produktdesigns schützbar sind. Zuvor war nur das komplette Produkte schutzfähig.

Dies trägt alles dazu bei, das Patentsystem stringenter und wirkungsvoller gegenüber Kopien zu machen.

Dies ist eine kurze Übersicht. Bei weitergehendem Interesse können Sie als Kunde oder qualifizierter Interessent von Syntagma Communication & Translation eine ausführlichere Darstellung als PDF unter office@syntagma-online.de (bitte selbst eingeben) anfordern.

Quellen: SIPO (State Intellectual Property Office of the P. R. C.), China Intellectual Property Report, Internet-Recherche, Vortrag Dr. Scheil (SNB Shanghai), Januar 2017

03.03.2017

Buch “Kommunikation und Integration” erschienen

Kommunikation und Integration“, das Handbuch zur kommunikativen Seite der Integration von Geflüchteten in Deutschland ist nun erschienen.

Es zeigt Besonderheiten der Sprache, der Mediennutzung und der Kultur in den Herkunftsländern und im Vergleich mit Deutschland auf. Aktuelle Herausforderungen bei der Integrationsarbeit werden mit Lösungsansätzen und Materialempfehlungen anschaulich vorgestellt.

In einem Praxisbeispiel beschreibe ich die sehr konstruktiven und oft unbekannten Vorgehensweisen bei der Berufsausbildung in Bayern, wie sie unter der Federführung vom bayerischen Kultusministerium und vielen engagierten Lehrern und Frewilligen entwickelt wurden.

Reisach, Ulrike (Hg.): Kommunikation und Integration: Ein Handbuch für Akteure in der Flüchtlingshilfe. 270 Seiten, Achter Verlag, März 2017. ISBN 9783981767445. http://www.achter-verlag.de/informationsmedien-fuer-gefluechtete-ein-internationaler-vergleich/.

Das Buch wird am 25. März (Halle 5, Forum Sachbuch, Stand C 200, Beginn: 14.30 Uhr) auf der Buchmesse Leipzig vorgestellt.

23.11.2016

Artikel für Non-Profit-Buchprojekt – Flüchtlingsausbildung in Bayern

Wie sieht die Integration von jugendlichen Flüchtlingen in Bayern aus? Kaum einer weiß, wie intensiv dies in Bayern angepackt wird. Aus der Not geboren, entstanden hier umfassende Angebote.

Bayern hatte 2015 mit ca. 20.000 Jugendlichen die höchste Zahl an minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen zu bewältigen. Um diese in unsere Gesellschaft einzubinden und auszubilden, hat das Bayerische Kulturministerium zusammen mit engagierten Lehrern und Unterstützern einen enormen Kraftakt geleistet.

Innerhalb kurzer Zeit wurden an Berufsschulen Einstiegsklassen für Flüchtlinge ins Leben gerufen und Lehrpläne für den Deutschunterricht und die allgemeine Ausbildung aufgebaut. Im Herbst 2016 konnten bayernweit 1.200 Klassen angeboten werden.

In diesem Artikel stelle ich das Projekt und die ersten Resultate vor. Er erscheint im Rahmen eines Non Profit-Buchprojekts über “Informationsmedien für Geflüchtete” unter Federführung von Prof. Ulrike Reisach von der Fachhochschule Neu-Ulm Corporate Communications.

Eine leicht gekürzte Fassung können Sie hier nachlesen: Berufliche Ausbildung von Geflüchteten in Bayern

16.03.2016

Chinas Wirtschaft im Jahr des Affen

BC-Fest16 Diskussionsrunde

Aktuelle Eindrücke vom Bayerisch-Chinesischen Frühlingsfest

Am 3. März 2016 fand in der Kongresshalle München das Bayerisch-Chinesische Frühlingsfest mit über 600 Gästen statt, um das chinesische Jahr des Affen zu feiern. Neben dem bunten Abendprogramm stand die wirtschaftliche Entwicklung Chinas im Mittelpunkt der Diskussion.

Die möglichen Folgen der sinkenden Wirtschaftsleistung Chinas werden derzeit viel diskutiert. Der chinesische Journalist Felix Lee warf in seinem Vortrag Wir schaffen das!? Chinas Kampf um eine neue Wirtschaftsstruktur ein Blick von innen auf die aktuelle Situation. Die chinesische Regierung steht vor großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Auch wenn die Zahlen nach unten gehen und in einigen Bereichen, wie in der Schwerindustrie, eine Korrektur der Investitionen und Politik erforderlich wird, so geht die chinesische Regierung im aktuellen 5-Jahres-Plan noch immer von einem jährlichen Wachstum von 6,5 % aus. Das ist weitaus mehr, als in vielen Ländern der Welt auch nur ansatzweise erreicht wird. Und es ist für die Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft vielleicht gesunder als ein zweistelliges Megawachstum. China steht vor einem Wandel von der Werkbank der Welt zu einer Gesellschaft und Wirtschaft, die durch innovative Technologien, Dienstleistungen und Konsum geprägt ist. Dies wird auch im neuen 5-Jahres-Plan anvisiert.

Nach Beobachtung von Felix Lee lässt sich das chinesische Volk aber die Freude am Konsum nicht nehmen, von einer Konsumzurückhaltung infolge einer negativen Stimmung oder Einbrüchen ist hier nichts zu spüren. An Chinesisch Neujahr wurden über den chinesischen Onlinedienst WeChat 8 Milliarden “Hong Baos”, die traditionellen chinesischen roten Umschläge mit Geldgeschenken verschickt.
So wird trotz aller Schwierigkeiten man ausgegangen, dass der Mittelstand weiter wachsen wird.

Dies sieht auch die chinesische Alibaba Group so. Das eCommerce-Unternehmen hat im Dezember in München ein Büro eröffnet, um deutschen Konsumgüterunternehmen den Zugang zum wachsenden chinesischen Markt zu ermöglichen.

In der anschließenden Gruppendiskussion unter anderem mit hochkarätigen Vertretern des Bayer. Wirtschaftsministeriums, dem chinesischen Vizekonsul, Invest in Bavaria und Huawei war auch das zunehmende Interesse chinesischer Unternehmen am Standort Bayern bzw. München Thema. Walter Haas, CTO von Huawei, erläuterte das Engagement von Huawei beim neuem 5G-Standard, dem sowohl für die Zukunft des „fahrerlosen“ Fahrens als auch für die Industrie 4.0 entscheidende Bedeutung zukommt. Huawei ist eines der ersten chinesischen Unternehmen, die in Deutschland ihr europäisches Forschungs- und Entwicklungszentrum angesiedelt haben.

Copyright Fotos: rechts: Chinaforum Bayern/Klaus D. Wolf, Andreas Schebasta, links: F.-H. Wu-Hoffmann

23.03.2015

20 Jahre Syntagma am Friedensengel – mit neuem Logo und neuem Design.

20 Jahre Syntagma – ein Grund zu feiern, Bilanz zu ziehen und nach vorne zu schauen.

Wir haben die Zeit genutzt, Frühjahrsputz gemacht und Logo und CD überarbeitet, um unsere Schwerpunkte noch besser herauszustellen:

Das neue Logo logo_symbol symbolisiert die drei Kernbereiche Fachübersetzungen & Transcreation, Patentübersetzungen und Unternehmenskommunikation durch drei Farben: Magenta steht für Fachübersetzungen und Marketingübersetzungen,  Grün für Patentübersetzungen, und Orange für unsere Aktivitäten im Bereich Unternehmenskommunikation.

Die drei Flächen symbolisieren die breite Fächerung unserer Kompetenzen und stehen für das Wissen und die (Druck-)Seiten, auf denen das Wissen aufbewahrt und vermittelt wird.

Auch der chinesische Schwerpunkt wird mit dem in der chinesischen Kultur sehr wichtigen Schriftzeichen 德 (de) wieder sichtbar, das für Deutschland (德国) und die deutsche Sprache steht.
Wie viele Schriftzeichen hat es eine Jahrtausende lange Bedeutung, die jedem Chinesen geläufig ist und hier einfach “mitgelesen” wird.
德 ist in der chinesischen Tradition ein zentraler Begriff, es versinnbildlicht den konfuzianischen Wert der “Tugend”, “Tugendhaftigkeit”. Aufgrund dieser positiven Konnotation wurde es auch für die Lautübersetzung (“De”) des Wortes “deutsch” ins Chinesische verwendet, um die Wertschätzung auszudrücken.

Entwickelt wurde das Logo und das neue Design der Website von der Kreativagentur xspace.

Wir bedanken uns bei unseren langjährigen Kunden für ihr Vertrauen und die gute Zusammenarbeit und freuen uns auf viele weitere schöne Projekte!

05.03.2015

Neue Sprachen für Patentübersetzungen

Pünktlich zu Beginn des Jahres erweitern wir unser Angebot und können Ihnen nun auch Patentübersetzungen aus dem Französischen und ins Französische (DE/EN-FR, FR-DE) sowie aus dem Japanischen und ins Japanische (DE/EN-JA, JA-DE) anbieten.